01.Das Problem
Die Analyse der eigenen organischen Sichtbarkeit ist recht aufwendig umzusetzen. Die meisten Analysen, die uns vorgelegt werden, sind falsch. Genau dieses Problem begegnet uns bei manchen Interessenten und besonders bei Großkunden.
Die von Analytics-Tools ausgegebene Besucherzahl entspricht nicht dem Traffic, den die organische Suche tatsächlich bringt. Das ist reine Mathematik und wird von Marketingteams massiv unterschätzt.
02.Die 4 Traffic-Quellen einer Website
Um zu klären, was gemessen wird, muss man trennen:
- Direkter Traffic
Zugriff direkt über die Adressleiste oder ein Bookmark. Im eigentlichen Sinne keine Akquise.
- Traffic über externe Links
Wenn man auf einer anderen Website oder App über Sie spricht — klassischer Referral-Traffic.
- „Marken“-Traffic aus Suchmaschinen
Suchen nach Ihrem Firmennamen und dessen Varianten. Wichtig, aber keine Akquise: Diese Interessenten kennen Sie bereits. Alle Tools ordnen diesen Traffic fälschlich SEO zu.
- SEO-Akquise-Traffic
Das ist DER Traffic, den jedes Unternehmen sucht: Interessenten, die Sie nicht kannten und über ein Fach-Keyword auf Ihre Seite kamen.
03.Der „not provided“-Effekt
Seit etwa vier Jahren (Anmerkung: Stand 2016, heute noch deutlicher) verbirgt Google die verwendeten Suchbegriffe hinter dem berühmten „not provided“. Google hält in Frankreich über 90% Marktanteil. Folge: Analytics-Tools können Marken- und Akquise-Traffic nicht mehr unterscheiden.
Klartext: Wenn Ihr Dashboard „10.000 SEO-Besuche“ zeigt, besteht eine erhebliche Chance, dass 8.000 davon tatsächlich Suchen nach Ihrem Markennamen sind und damit kein Akquise-SEO.
04.Die einzige belastbare Methode
Damit bleibt als EINZIGER Weg, den organischen Akquise-Traffic wirklich zu schätzen, ein Ranking-Audit aller Fach-Keywords, das drei Informationen verknüpft:
- Monatliches Suchvolumen
Für jedes Keyword die Zahl der monatlichen Suchen, ermittelt über den Keyword-Planer von Google Ads (vrd.ci/gmc).
- Tatsächliche Position
Für jedes Keyword die reale Position Ihrer Website bei Google.
- CTR je Position
Eine mit der Position fallende Klickrate — das fehlende Stück der Rechnung, gleich im Anschluss erläutert.
05.Die fallende CTR je Position
Google-Positionen sind alles andere als gleichwertig. Die Werte, die wir ansetzen:
| Position bei Google | Angesetzte Klickrate |
|---|---|
| 1. Position | 51% |
| 2. und 3. Position | 13% |
| 4. und 5. Position | 4% |
| Weitere Positionen, Seite 1 | 3% |
Aus Volumen × CTR je Keyword ergibt sich eine realistische Schätzung des SEO-Akquise-Traffics. Über den gesamten fachlichen Bereich summiert, ergibt das das wahre SEO-Bild einer Website.
06.Unser PDF-Audit
Genau das stellen wir in unseren SEO-Audits zusammen, geliefert als vollständiges PDF; dieselbe Methodik nutzen wir für unsere öffentlichen Branchenstudien (siehe die Studie zur Versicherungsbranche).
Häufig zeigen diese Audits überraschende Situationen, die nicht zu der Sicht der Unternehmen auf ihr eigenes Ranking passen: Der Fall „10.000 Besuche, aber kein SEO“, der diesem Artikel den Titel gibt, ist ein Klassiker.
Ihr echtes SEO prüfen
Wir liefern ein vollständiges PDF: Ranking Keyword für Keyword, angesetzte CTR, realer Akquise-Traffic und Empfehlungen.
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